„Tradition ist nicht die Anbetung der Asche,

sondern die Weitergabe des Feuers“

Gustav Mahler

 

Bereits die Griechen und Römer, wie auch die Kelten hatten die Idee, eine Waffe (Pfeil und Bogen) auf ein Ziel abzufeuern.
Mit der Entstehung der ersten Schützenvereine bzw. Schützengilden im Mittelalter entstanden schließlich die ersten sportlichen Züge des Schießens.

Die Gründung der Schützengilde Hallein geht auf das Jahr 1277 zurück und per Erlass des Erzbischofs musste jeder waffenfähige Bürger an der Armbrust ausgebildet werden und sich regelmäßig auf der Schießstätte einfinden.

In den Chroniken ist weiters belegt, dass der Halleiner Bürger auch Mitglied der Schützengilde zu sein hatte und sein Können beim jährlichen Schützenfest unter Beweis stellen musste.

Im 16. Jahrhundert erfolgte der Umstieg von Armbrust auf Feuerbüchsen und der sportliche Charakter gewann zunehmend an Bedeutung.
Geboren aus einer langjährigen Tradition wird heute auf einer modernen Schießstätte mit modernen Sportwaffen die Kunst „ins Schwarze zu treffen“ erlernt und geübt - mit ruhiger Hand und scharfem Auge.

Neben dem regelmäßigen Schießbetrieb in diversen Vereinsbewerben werden auf der Schießstätte nationale und internationale Bewerbe abgehalten und veranstaltet.

Für die Schützengilde steht aber nicht nur die Bewahrung des Schießsportes, sondern auch die Pflege eines aktiven Vereinslebens im Vordergrund. Ich erlaube mir, alle Interessierten recht herzlich einzuladen, unser schießsportliches Angebot und die Vereinsgemeinschaft mit ihren vielfältigen Veranstaltungen kennenzulernen und würde mich freuen, Sie im Schützenheim begrüßen zu dürfen.

 

Franz P.-Essl
Oberschützenmeister

 

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